Naturbeobachtungen Oktober 2010
1.10 ein Anzahl Dohlen nimmt das Silodach in Beschlag zu hören ist ihr angenehmer Ruf: „kja“ oft mehrfach wiederholt
3.10 Ein Föhntag und 26 ° warm. Starenschwärme und Wacholderdrosseln stärken sich an den Beerensträuchern am Giessen.
5.10 Die Rotkehlchen aus dem Norden sind bei uns eingetroffen. Unsere sind weitergezogen in den Süden. Bereits nachts und frühmorgens singen sie in fast allen Quartieren von Buchs. Auch Weibchen singen.
8.10 Vogelzugstrasse über der Nideri und Chäserrugg, ein Trupp nach dem anderen überquert, begleitet von Sperber und Wanderfalke, die die Schwächsten herausgreifen.
10.10 Am Buchsergiessen und am Rhein sind erste Wasseramseln zu sehen. Sie kommen von den Bergbächen in die wärmeren Gefilde. In der Sennwalderau sichtet Fredi Bühler 2 Grünspechte, mehrere kleine Gruppen von Ringeltauben und eine kleine Formation von 7 Gänsen, die von Norden Richtung Süden ziehen. Die Gänse konnten nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
12.10 Im Afrika badet ein Mäusebussard. Neugierig, aber furchtlos schwimmen Stockenten hin. Man frisst nicht und wird nicht gefressen.
13.10 Toni Britschgi meldet einen Trupp Schwanzmeisen am Giessen bei der Post.
14.10 ca. 80 Kormorane fliegen in grosser V-Formation talauf.
19.10 Biodiversität am Rheindamm: weil er nur teilweise gemäht wird, gibt es kurze und etwas höhere Vegetation mit Samenständen und letzten Blumen, dazu Stäucher, vielfältigen Lebensraum auf kurzer Distanz für Blattläuse, Mücken, Käfer, Raupen bis zum späten Schmetterling. Goldammern picken am Boden, Distelfinke an Samenständen, Meisen lesen Insekten von Blättern ab. Richtig gepflegt ist der Rheindamm ein langer Strick im Netz Natur.
20.10 zu sehen sind grosse Buchfinkenschwärme, fast flächendeckend in allen abgeernteten Maisfeldern.
Bericht: Heidi Aemisegger und Edith Altenburger

Bild: Buntspecht