Naturbeobachtungen Februar 2011
1.2. Drei Silberreiher halten Rast im Saxerriet.
4.2. Schwarz- und Buntspecht bearbeiten einen Baumstamm im Afrika. Vom Löögertberg in Sennwald hört Fredi Bühler 2 Waldkäuze rufen.
6.2. Es tönt nach Frühling. Auf einer Exkursion entlang vom Giessen rufen die „Märzenfüli“, so heisst der Grünspecht im Volksmund. Forellen sind zu beobachten beim Ablaichen. Zaunkönige finden Unterschlupf am Giessenbord.
7.2. Graureiher und Blässhuhn rüsten ihre Nester auf.
9.2. Endlich wieder einmal einige Gimpel im Auenwald. Die rot leuchtenden Finkenvögel werden von den Leuten vermisst.
10.2. Über dem Gamserberg kreisen 3 Rotmilane auf Futtersuche. Rotmilane brüten und überwintern in der Schweiz. Im Werdenberg sind sie seit einigen Jahren Brutvögel, aber noch sehr spärlich. Sein Artgenosse der Schwarzmilan ist auch bei uns Brutvogel, verbringt aber den Winter im warmen Afrika. Meistens kehrt er im Frühling wieder an seinen letzten Brutort oder in dessen Umgebung zurück.
12.2. Auf dem Bahnhofplatz singt eine Amsel bereits um 3Uhr40. In den Quartieren wo das Strassenlicht gelöscht ist, herrscht noch Ruhe!
Eine unterhaltsame Geometriestunde erlebte Frau Luise Saxer vor ihrem Wohnzimmerfenster in Sevelen. Eine Rabenkrähe bearbeitet vier Brotbrocken zu gleichgrossen Quadraten und legte diese in eine Gerade mit Abstand von 1cm. So finden diese, nach langem Begutachten jedes Einzelstückes, alle zusammen im Schnabel Platz.
20.2. Im Rietli singt eine Misteldrossel zaghaft ihr melancholisches Lied. Ein paar Mäusebussarde umkreisen ihr Revier. Auf erfolgloser Brautschau ist eine Mandarinente am Giessen und beobachtet etwas neidisch die Stockentenpaare.
21.2. In Haag unter einem alten Birnbaum bedienen sich ca. 20 Wacholderdrosseln am Fallobst. Der Trupp wurde durch den Wintereinbruch überrascht und so fanden sie die willkommene, liegengebliebene Nahrung. So waren ca. 100 Stare bei Frau Stiehl in der Birkenau auf der Hauswiese zu Gast auf Futtersuche.
22.2. Am Grabser Dorfbach, Kanal und Rhein sind schon seit Tagen Wasseramseln zu sehen. Wasseramseln ernähren sich von Insekten und deren Larven am Bachrand und auch unter Wasser. Sie sind die einzigen Singvögel welche tauchen. Sie haben keine Schwimmhäute und laufen unter Wasser.
23.2. Wintergoldhähnchen erregen die Aufmerksamkeit durch ihre dünne, hohe Stimme in einem Hausgarten in Buchs. Es ist der kleinste Vogel Europas mit einer Länge von ca. 9 cm und einem Gewicht von 4,5 bis 7 Gramm.
24.2. Im Biotop Afrika fischen 6 Kormorane und 4 Gänsesäger. Anders als bei Wasservögeln wird das Gefieder des Kormorans nass. Deshalb setzt er sich, ehe er wieder nach Fischen taucht, zum Trocknen mit halb ausgespreizten Flügeln auf einen Ast.
27.2. Die erste Goldammer singt am Rheindamm. Dort finden sie als Bodenbrüter in den Sträuchern Nistplätze.
Bericht: Heidi Aemisegger und Edith Altenburger

Foto: Mandarinente