Naturbeobachtungen Januar 2011

 

1.1. Der neugestaltete Tankgraben im Plattis ist nicht nur für das Auge schön, er zieht Zwergtaucher, Teichhühner und Krickenten an. Im Rhein gibt es Futter auch für Bachstelzen und Bergpieper. Den Spaziergängern ist die grosse Nilgans aufgefallen. In der Hecke am Brunnenbach verweilen Goldammern.

 

2.1. Trotz Schneefall sind Schwarzkehlchen und Heckenbraunelle dageblieben.

 

3.1.Des Öfteren zu sehen, der Rotmilan der seine Kreise zieht.

 

5.1. Erste Frühlingsboten wie Weidenkätzchen, Schneeglöckchen und Primeln blühen.

 

7.1. Ein toter Graureiher mit gebrochenem Flügel wird gefunden von Fredi Bühler beim Binnenkanal. Er kam infolge des starken Windes mit der Stromleitung in Kontakt und erlag seinen Verletzungen.

 

9.1. Auf einem Spaziergang von der Kehrichtverbrennung Richtung Haag machte Wolfgang Titz folgende Beobachtungen: 1 Eisvogel, 3 Wasseramseln, 3 Krickenten, 1 Pfeifente, Stockenten, Saatkrähen und Zaunkönig.

 

10.1. Eine Wasseramseln ist seit Wochen auf der gleichen Strecke am Binnenkanal anzutreffen. Sie singt und macht Hochzeitswerbung. Wasseramseln beginnen früh mit dem Nestbau und Brutgeschäft.

 

14.1. Im Wisenfurterwald und Acimawäldchen ist der Schwarzspecht häufig. Er benötigt Totholz in dem er seine Nahrung findet. Alte Bäume und Totholz fördern die Artenvielfalt. Zahlreiche Tiere (Insekten, Vögel, Säugetiere, Reptilien, Amphibien, etc.) finden im Totholz und auf alten Bäumen Nahrung und Zuflucht. Auch für Pilze, Pflanzen und Flechten sind diese beiden Ressourcen äusserst wertvoll.

 

15.1. Hausputz beim Kleiber. Zuerst wird das Einflugloch des Kastens vergrössert, nachher wird das alte Nest der Blaumeise hinausgeworfen, beobachtet von Frau Leemann im Altendorf.

 

16.1. An diesem Tag werden auf allen Schweizer Seen und grösseren Flüssen die Wasservögel gezählt. Das herrliche Wetter hat nebst den Zählern viele Spaziergänger an den Rhein gelockt. Auffallend viele Wasseramseln wurden festgestellt.

 

17.1. Silberreiher, ein Weisstorch vermutlich Standvogel beim Saxerriet und 4 Graureiher auf Mäusejagd. Die bei uns vorkommenden Graureiher ernähren sich vor allem von Mäusen, in Bälde auch von Grasfröschen und Würmern.

 

22.1. Am Kanal an der Buchser Grenze zu Sevelen stand ein alter Baum, besonders beliebt bei Spechten. Buntspecht, Kleinspecht und Schwarzspecht konnten gleichzeitig beobachtet werden. Jetzt ist der Baum umgesägt! Wozu?

 

27.1. Der Ruf des Grünspechtes deutet auf den Frühling hin. Am Gömsweg bei einer Futterstelle sind Gimpel und Schwanzmeisen zu sehen. Schwanzmeisen brüten im Werdenberg und leben dann paarweise. Im Herbst/Winter schliessen sie sich zu kleinen Trupps zusammen und streichen umher.

 

30.1. In der Sennwalderau ernähren sich Misteldrosseln von Mistelbeeren, welche im Winter als Nahrung dienen. An den Misteln sind auch andere Drosseln, Amseln und Kleinvögel zu sehen. Misteln sind zwar bei vielen Leuten verpönt, sie dienen nicht nur den Vögeln, sondern werden auch für medizinische Zwecke als Zugabe zur Vorbeugung und Nachbehandlung von Tumoren eingesetzt.

 

Bericht: Heidi Aemisegger und Edith Altenburger

 

Wasseramsel

Foto: Wasseramsel