Am Sonntag 24. Januar fand die auf dem Jahresprogramm stehende Winterwanderung des ornithologischen Vereins Buchs- Werdenberg statt. Das 09Uhr03 Kursauto Buchs- Sargans sammelte die grosse Schar der Teilnehmenden an den Haltestellen ein und brachte uns zum Ausgangspunkt „Kreuzplattis“.
Bei dem in den Kriegsjahren 1940-44 erstellten Tankgraben begrüsste uns die Obfrau Edith Altenburger offiziell zur Winterwanderung. Sie informierte uns aus dem technischen Bericht zum Auflageprojekt (Ingenieurbüro Eichenberger REVTAL) über die Teil-Renaturierung Tankgraben 3. Wir sind erfreut, dass wenigstens eine Teilrevitaliserung vom Tankgraben endlich in Angriff genommen wird. Vielen ist die unendliche Geschichte bis zum nun vorliegenden Projekt „zum Teil“ aus den Medien bekannt. Alle Interessen und Anliegen vom Fischereiverein, den Natur- und Umweltvereinen, der Militärhistorik und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen waren bei dieser Revitalisierung sicher nicht einfach und für die Anwesenden auch nachvollziehbar. Wir sind überzeugt, dass nun mit dem Teilprojekt ein nachhaltiges und für die Natur- und Umwelt ein wichtiger Trittstein am Mühlbach umgesetzt wird. Grossen Eindruck machte uns die Baustelle beim Tankgraben mit dem provisorisch erstellten Umgehungsgerinnes.
Im unteren Teil des Mühlbaches konnten wir einen Silberreiher sichten. Ein grosser Dachsbau mit frischen Spuren zeigte uns seine letzte Nachtaktivität auf. Ein Reh wechselte durch den Mühlbach in die verzauberte Winterlandschaft. Beobachten konnten wir Goldammern, Zaunkönig, Blau- Weiden- und Haubenmeisen, Stieglitze (Distelfink), Klein- und Buntspecht, Bussard, Grünfinken, Gartenbaumläufer (mit Gesang), sowie ein Teichhuhn und Krickenten. Entlang dem „aufgewerteten“ Kanal konnten Laichplätze der Forellen gesichtet werden. In der Vereinshütte des ornithologischen Vereins erwartete uns der Vereinspräsident Peter Hofmänner mit einem Pot au feu. War es der Name Tankgraben den ihn in seinen Kochkünsten inspirierte? Gestärkt ging nun die Wanderung zum Ausgangspunkt „Bahnhof“ zurück. Zum krönenden Abschluss zeigte sich am Kanal noch der in allen Farben schimmernde Eisvogel.
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