Beim Startpunkt Silo Buchs begrüsste Edith Altenburger die Interessierten am Sonntag 2. Januar 2011 zur ersten Exkursion. Gleichzeitig informiert sie, dass sie im 2011 jeden ersten Sonntag im Monat eine Exkursion durchführen werde. Die Exkursionen sind für alle interessierten Personen aus der Bevölkerung offen. Im W&O wird informiert.
Mit dem Linienbus fuhren wir nach Haag. Dort, entlang an einem kleinen Bächlein, konnten wir Gimpel hören. Weiter führte uns der Weg via Tscheggenau und dann entlang dem Rhein Richtung Buchs.
Über 25 Krickenten zählten wir an der ersten Kiesinsel und etliche Bergpiper und eine Wasseramsel. Im kleinen Reststück des ehemaligen Auenwaldes erkannten wir die Misteldrossel und hörten den Buntspecht.
Unter der Strassenbrücke Haag- Bendern legte Edith einen Halt ein. War es das leichte Schneetreiben? Nein, aus ihrem Rucksack packte sie einen wundervollen Speckgugelhopf aus dazu offerierte sie der Gruppe warmen Pflaumenwein. Ein gelungener Neujahrsapéro für alle.
Am Rheininnendamm sass ein Schwarzkehlchenmännchen im Gebüsch. Bei der Gründeponie der Gemeinde Buchs flötete eine Heckenbraunelle aus einem Schwarzdorn. Nun führte Fredi Bühler die Gruppen weiter entlang dem „Naturnahen Rückhaltebecken“ durch den kleinen für Wild vorgesehenen Tunnel unter der Autobahn durch in den Cereswald. In diesem Wald stellte er das Regenerationsprojekt- Aufwertungen zur Waldbiodiversität (Kantonsratsbeschluss 2009) vor. Im mittleren Bereich der Buchser Wisenfurt zweigt ein Altlauf Richtung Osten ab. Dabei handelte es sich um einen tief eingeschnittenen Graben. Durch das Freilegen von Gehölzen und die Tieferlegung des Grabens sollen neue Laichstellen für Amphibien geschaffen werden, die je nach Tiefe permanent oder temporär Wasser führen. Wir befürchten aufgrund der jetzt schon zahlreichen Eschengehölze eine rasche Verbuschung.
Bei der Futterstelle für Greifvögel informierte uns der bekannte Tierfotograph Markus Stähli über seine Arbeiten. Aus nächster Nähe konnten wir die hungrigen Mäusebussarde beim Fressen beobachten. Die von Fredi Bühler betriebene Futterstelle hält die Greifvögel ab, an der für sie gefährlichen Autobahn Futter suchen zu müssen. Wo sie dann oft ein Opfer des starken Verkehrs werden.
Am Kanal können wir noch Gänsesäger beobachten, die aber dann schnell die Flucht ergreifen. In der Nähe der KVA- Brücke sind zwei Wasseramseln zu beobachten. Das Nahrungsangebot ist für diese Vögel Nähe KVA und ARA Buchs sehr gut. Es ist auch ihr Brutquartier.