Am Pfingstmontag besuchten über 20 Mitglieder der naturkundlichen Vereinigung Trimmis den Ornithologischen Verein Buchs-Werdenberg. Nach der Stärkung unserer Gäste mit Kaffee und Gipfeli begrüsste Präsident Peter Hofmänner die Gäste. Gemeinderat Ludwig Altenburger stellte die Gemeinde Buchs trotz Regen in den schönsten Farben vor. Anschliessend dislozierten wir mit Bussen ins Ceres. Diese Revitalisierung wurde aus Anlass des Europäischen Naturschutzjahres 1995 realisiert. Die damaligen Projektziele mit der Schaffung einer grösseren Fläche mit naturnaher Fliessdynamik und Möglichkeiten zur Veränderung, sowie Verbesserung des Lebensraumes der Fliessgewässer bezeichnet Ludwig Altenburger als geglückt. Bekanntlich hat der Biber ja diesen Lebensraum angenommen. Edith Altenburger kann den interessierten Gästen viel Wissenswertes über den Biber und deren Lebensweise erzählen. Weiter führt uns der Weg durch den Ceres Wald. Dieser hat mit seinen 40 ha eine übergeordnete Bedeutung, ist er doch noch einer der grössten zusammenhängenden Auenwälder im Rheintal. Wir können einen Buntspecht beim Füttern der Jungen Beobachten. Ist ihnen der Ausflug heute noch zu Nass? Der Wald weist einen starken Anteil an ökologisch besonders bedeutsamen Baumarten wie Eichen, Birke und Weichholzarten wie Weide und Schwarzpappel auf. Ein hoher Anteil Totholz in Baumstärke ist für viele Insekten überlebenswichtig und somit gibt es wiederum Nahrung für verschiedene Vogelarten und Fledermäuse. Unser Weg führt uns entlang vom Kanal zur ARA und dort beobachten wir mit dem Spektiv beim Firmengebäude Rissi die Mehlschwalben. Die Nisthilfen wurden durch den ornithologischen Verein angebracht und nun können wir die Nutzung der Nisthilfen mit eifrigem An- und Abflug der Mehlschwalben sehen. Usere Obfrau Edith Altenburger führt die Gruppe zur Beobachtung von Schwarzkehlchen, die von Heidi Aemisegger vorgestellt werden, an den Rhein. Ludwig Altenburger informiert die Trimmiser über unsere Energiebrücke und der immer grösseren Wichtigkeit der VFA mit der produzierten Fernwärme und erneuerbarer Energie. Ein Turmfalke fliegt über den Rhein. Die Mittagszeit verbringen wir in der Vereinshütte wo bereits ein Apéro von fleissigen Mitgliedern aufgebaut wurde. Sich selber einen Rosszigeuner über dem Feuer zu grillieren war für die Gäste Premiere. Eine grosse Auswahl von hausgemachten Kuchen erfreute uns alle. Anschliessend besuchten wir noch das „Afrika“ mit seiner Blumenpracht. Wie bestellt zeigte sich auch noch der Eisvogel den Gästen. Der Präsident Georges Ragaz dankte Peter Hofmänner mit flüssiger Sonne aus Trimmis für die beeindruckende Exkursion in Buchs.
Ludwig Altenburger
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