Winterwanderung des ornithologischen Vereins Buchs- Werdenberg

Die auf dem Jahresprogamm angezeigte Winterwanderung starteten wir mit dem Rheintalbus von Buchs nach Sevelen Rathaus. Auf den Unterwegsstationen stiegen immer wieder Mitglieder ein und beim Rathaus Sevelen wartete unser ortskundige Kollege Werner Hagmann. Ludwig Altenburger begrüsste die fast zwanzigköpfige Teilnehmerschar an diesem herrlichen kalten, aber schönen Sonntagsmorgen zur Wanderung. Werner führte uns in Richtung Geissbergtobel zum Startpunkt des Schluchtenweges.

 

Bereits im Jahr 2002 erfolgte der offizielle Startschuss zu dem auf fünf Jahre ausgelegten Projekt <<Persönlichkeit Werdenberg>> mit den folgenden Bausteinen; Standortpromotion Technologieregion, Naturpark Werdenberg- eine Region, ein Lebensraum, Kultur-und Begegnungszentrum Werdenberg, sowie Kulinarischer Tourismus Werdenberg. Nun starteten wir zu dem damals initierten Schluchtenweg (Lehrpfad) – mit seinen Gletschermühlen durch die Schlucht. Es zeigt sich, dass die Schlucht nicht nur zur Sommerzeit eine sehr schöne Wanderung ist. Die Sicht entlang dem Gewässer und den steilen Tobelwänden mit seinen riesigen Buchen erfreut die ganze Gruppe. In Valschnära lag der bekannte Bauernhof bereits in der Wintermorgensonne.

 

Zwei Kolkraben Corvus corax liessen ihren sonoren Ton „kroak- kror“ ertönen. Sie fühlten sich durch einen Mäusebussard, der sich ebenfalls in der Sonne erwärmte sehr wahrscheinlich gestört. Als ob nicht genug Platz in dieser schönen Landschaft wäre. Unser Mitglied Jakob Rohrer meinte; „Äh wunderbari Gäget und wiit und breit kei Ärbät“. Wir folgten dem Weg in Richtung Hof, nicht ohne die Wanderung immer wieder zu unterbrechen und die schöne Landschaft zu geniessen. Ah, dort das alte Schulhaus Steig auf 759 m über Meer, das heute sicher nicht mehr genutzt wird. Weiter zum Weiler St.Ulrich mit seinen zum Teil noch erhaltenen schönen alten Häusern. Dann entlang der Waldlichtung über Rans- Campiun (Steinbruch)- oben der Räfiserhalde entlang. Hier stehen noch grosse alte Eichen und die im Frühling erst blühenden Kirschbäume am Waldrand. Werner Hagman erzählt uns von dem Kampf um die Erweiterung des Steinbruchs Campiun. Sollte doch diese einmalige Landschaft der Ausbeutung und Erweiterung des Steinbruchs geopfert werden. Nun konnten wir schon unseren Zielpunkt das Restaurant Adlerhorst im Greifvogelpark Buchs entdecken. Wurden da die Schritte einiger Kollegen etwas schneller? Nach dem Mittagessen verabschiedete der heutige Wanderleiter Ludwig Altenburger die Gruppe.

 

 

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